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FAQ´s

Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen bezüglich unserer Produkte.

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Häufig gestellte Fragen - FAQ´s

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  • TRM Rammpfähle erzeugen Vibration. Kann diese umliegenden Bauwerken schaden?

    Bei der Herstellung des duktilen Rammpfahls entstehen Beschleunigungswerte von unter 2 mm/sec. Diese Werte sind auch für denkmalgeschützte Gebäude absolut unbedenklich. Die technische Begründung liegt beim schnellschlagenden Hydraulikhammer (550 x/ Minute), welcher eine minimale Verflüssigung des anstehenden Bodens im nahen Schaftbereich bewirkt.

  • Wie viel Lärm erzeugen TRM Rammpfähle?

    Die Hauptlärmquelle beim Rammen eines Pfahles ist der Hydraulikhammer selbst, in einem Umkreis von 2-3 Metern wurden schon Werte von über 110 dB gemessen. Der Gebrauch von Gehörschutz ist daher für jeden Arbeiter ein absolutes Muss. Der Lärm nimmt mit der Entfernung jedoch stark ab, in einem Umkreis von 20 Metern sind Werte von 80 bis 85 dB die Regel. Das System „Verpresste Pfähle“ durch Verwendung von Frischbeton, erzeugt ein angenehmeres Gefühl für anwesende Personen auf der Baustelle und natürlich auch für betroffene Nachbarn.

  • Wie gehen TRM Rammpfähle mit Horizontalkräften um?

    Horizontalkräfte stellen für jedes kleinkalibrige Pfahlsystem eine Herausforderung dar, der duktile Rammpfahl löst dies durch Schrägstellung mit einem Winkel von bis zu 45°. Die auf den Pfahl wirkenden Biegemomente werden in Längskräfte umgewandelt.

  • Was sind TRM Schrägpfähle?

    siehe Horizontalkräfte

  • Was sind TRM Pfahlgruppen?

    Die Herstellung von Pfahlgruppen erfolgt unter Zugrundelegung der allgemein technischen Regeln. Ein Achsabstand vom dreifachen Pfahldurchmesser ist einzuhalten.

  • Sind Duktile Rammpfähle von TRM Korrosion ausgesetzt?

    Während Stahl schnell korrodiert, ist duktiles Gusseisen auf Grund seiner Zunderschicht äußerst widerstandsfähig. Sein höherer Karbonanteil bewirkt einen deutlich verlangsamten Korrosionsprozess. Statt Flächenkorrosion findet bei duktilem Gusseisen eine Lochkorrosion statt, welche auf die statische Tragfähigkeit einen wesentlich geringeren Einfluss hat, als die stetige Verminderung der Wandstärke bei Flächenkorrosion. Leider wird diese Tatsache im Euro Code (EC) nicht berücksichtigt und der Duktile Rammpfahl wird je nach Aggresivität des Bodens mit einer Abrostrate beaufschlagt. Dennoch ist eine erhöhte Sicherheit für den Kunden stets gegeben.

  • Wie gehen Duktile Rammpfähle von TRM mit Erdbebenvibrationen um?

    Erdbebenkräfte - welche sich in der statischen Betrachtung primär als Zugkräfte auswirken - werden durch die Ausführung als Druck- und Zugpfahl abgeleitet. (Siehe „Zugkräfte“).

  • Wie gehen Duktile Rammpfähle von TRM mit Zugkräften um?

    Zugkräfte werden durch die Ausbildung als „Zugpfahl“ übertragen. Der duktile Rammpfahl wird dann zum Zugpfahl, wenn über die gesamte Pfahllänge, nach Abschluss des Rammvorgangs, ein Bewehrungsglied in Form eines Bewehrungs- oder Gewindestabes eingebaut wird. Die Bemessung der Zugkraft erfolgt hier ausschließlich über den Querschnitt des Bewehrungsglieds. Bei der Berechnung der Druckkraft kann der zusätzliche Querschnitt verwendet werden, eine Reduzierung der Wandstärke des Duktilen Rammpfahles ist dadurch möglich.

  • Welche Arten von Probebelastungen kann man mit den Duktilen Rammpfählen von TRM umsetzen?

    Der Duktile Rammpfahl benötigt keine besonderen Maßnahmen um Probebelastungen durchzuführen. Es können statische, dynamische oder statnamische (Kombination aus statisch und dynamisch) Probebelastungen gewählt werden. Dennoch ist zu beachten, dass kleinkalibrige Pfahlsysteme sensibel auf asymmetrische Aufbauten reagieren. Es wird empfohlen, einen entsprechend großen Pfahlkopf herzustellen, um Horizontallkräfte aufnehmen zu können. Bei dynamischen Probebelastung ist zu beachten, dass auf Grund des höheren E-Modules (170.000 MPa) ein ausreichend großes Fallgewicht (mind. 4 Tonnen) verwendet wird, um eine tatsächliche Eindringung des Pfahles in den Untergrund zu gewährleisten. Bei zu geringen Fallgewichten, kann es zu Interpretationsproblemen des PDAs kommen (Pile Driving Analyzer).